Im Studium galt es zu klären, ob die Ansätze der Selbsterfahrung in ein sinnvolles Beratungskonzept zur beruflichen Orientierung zu bringen sind. Nach mehreren Brainstorming-Sitzungen und Recherchen entstanden die ersten groben Züge des heutigen Jobport-Workouts.
Der alle Überlegungen dominierende Gedanke war, Orientierung nicht als Zuweisung von Möglichkeiten zu sehen. Somit nichts zu entwickeln, dessen Hauptleistung darin besteht, Berufsoptionen darzustellen oder gar aufzuzeigen, wie sich Stärken und Schwächen-Verteilungen einer Person mit der Berufswahl verbinden lassen.
Mit diesem Denkrahmen wurde schnell deutlich, dass die Wahl eines Berufs kaum etwas mit den Ausbildungsmöglichkeiten des Arbeitsmarkts zu tun hat. Es zeigte sich zunehmend, dass das persönliche Verständnis von Arbeit ausschlaggebend ist, wenn der Beruf nicht lediglich der kapitale Ersatz für Lebenszeit sein soll.
Aus dieser Erkenntnis stellte sich die Frage, ob ein Beratungsansatz überhaupt die Leistung erbringen kann das persönliche Verständnis von Arbeit zu erfassen und anschließend zu kommunizieren.
Zusammen mit all den theoretischen und praktischen Ansätzen, die in die Ausgestaltung eines hier gegenwärtigen Vorgangs der Selbstreflexivität geflossen sind und weiterhin fließen werden, entstand das heutige Joport-Workout.